Die häufigste Frage, die uns erreicht. Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen pendelt sich das von selbst ein. Nach dem Start sind deine Paces bewusst nur grob und werden über deine Läufe laufend verfeinert – wie das genau funktioniert, steht unter Wie kommt Trait auf meine Paces?
Das hilft am besten
- Lauf die Einheiten so, wie sie vorgegeben sind, und gib im Checkout deine subjektive Belastung ehrlich an. Trait vergleicht deine Bewertung mit der erwarteten Belastung und schlägt dir passende Anpassungen vor. Nimm diese Vorschläge an – dann sitzen die Paces meist nach wenigen Wochen. (Das Übernehmen der Vorschläge ist eine Pro-Funktion.)
- Sind die lockeren Paces (Zone 1–2) klar daneben? Dann passe deinen Feelgood-Pace an. Alle Zonen verschieben sich gemeinsam – siehe Paces manuell anpassen.
- Sind die schnellen Paces (Zone 3–5) klar daneben? Dann mach einen neuen Assessment-Lauf (Pro). Er bestimmt deine Schwelle und kalibriert die oberen Zonen.
- Bewerte nicht absichtlich „zu gut“ oder „zu schlecht“. Manche geben eine niedrigere Belastung an, aus Sorge, sonst „herabgestuft“ zu werden. Das verfälscht die Kalibrierung und führt genau zu den Paces, die sich dann falsch anfühlen.
Typische Ursachen, wenn es hakt
- Der Feelgood-Pace wurde falsch eingeschätzt – in beide Richtungen: angeblich ganz locker, aber eigentlich nicht; oder man könnte in Wahrheit viel schneller.
- Die Paces wurden von Anfang an manuell überschrieben. Die Mechanismen laufen zwar weiter, das System ist dann aber an mehreren Stellen „verwirrt“.
- Du hast einen Plan mit fester Zielzeit. Dort leiten sich alle Paces aus der Zielzeit ab und werden nicht dynamisch angepasst. Fühlen sie sich dauerhaft falsch an, ist die Zielzeit meist nicht realistisch – dann hilft ein neuer Plan mit angepasster Zielzeit oder der Wechsel zum individuellen Training.
Was nicht hilft
Eine Bestzeit oder Zielzeit als Bestzeit einzutragen. Bestzeiten haben keinen Einfluss auf deine Paces – die Eingabe dient nur zur Korrektur falsch erkannter Bestzeiten.